Rezept des Monats Juni 2008


Hirseknödel mit Gemüse
ein veganes Vollwertgericht


Zutaten:

* 115 gr Hirse
* 1/4 l Gemüsesuppe
* 250 gr Karotten
* 300 gr Erbsen
* 100 gr Sauerrahm
* 20 gr Butter
* 100 gr Topfen
* Haferflocken, Vollkornbrösel oder Dinkelgries
* 1 Ei
* etwas frischen Krenn, Salz, Pfeffer, Muskat


Zubereitung:
Hirse in kochende Gemüsesuppe geben und kurz aufkochen lassen. Zugedeckt bei milder Hitze in 30-35 Min. ausquellen lassen. Nach dem Abkühlen in den Kühlschrank geben. Topfen und Ei unter die abgekühlte Hirse rühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Haferflocken, Vollkornbrösel oder Dinkelgries untermischen bis eine mittelfeste Knödelmasse entsteht. In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen und auf kleine Flamme drehen. Mit zwei nassen Esslöffeln Hirseknödel abstechen und in das leicht siedende Salzwasser geben. Die Hirseknödel sind fertig, wenn sie an die Oberfläche schwimmen. Karotten in kleine Würfel schneiden und in der zerlassenen Butter andünsten. Restliche Gemüsebrühe dazugeben. Karotten garen. Sauerrahm und Erbsen zu den Möhren geben. Im Topf für ca. 3 Min. leicht kochen lassen. Das Gemüse mit geriebenem Krenn, Salz und Pfeffer abschmecken und zu den Hirseknödel servieren.

Tipp: Als Gemüsebeilage sind natürlich sämtliche Kombinationen passend


Hirse (=glutenfrei):
Der Name Hirse stammt aus dem Altgermanischen und steht für "Sättigung, Nahrhaftigkeit".
Im Altertum und Mittelalter zählten die unterschiedlichen Hirsearten zum meistangebauten Getreide. In der frühen Neuzeit wurden sie in Europa durch die Einfuhr von Kartoffel und Mais fast völlig verdrängt.
Hirse ist das mineralstoffreichste Getreide der Erde. Sie wird auch als das Getreide bezeichnet, das "innerlich wärmt", da es den Stoffwechsel anregt. Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und besonders viel Silizium sind enthalten. Darüber hinaus steckt viel Eisen in Hirse.
In China wurde Rispenhirse seit mindestens 4000 Jahren landwirtschaftlich genutzt, sie zählte zu den fünf heiligen Pflanzen. Der chinesische Kaiser ließ Hirse 2800 v. Chr. in die Liste der fünf heiligen Nahrungspflanzen aufnehmen.



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