Rezept des Monats August 2008


Polentatörtchen auf Spinat und Schafkäse
ein köstliches vegetarische Hauptgericht

Zutaten:

* 250 gr BIO-Polenta
* 500 ml Wasser
* 2 EL Olivenöl
* 100 gr. geriebenen Hartkäse
* 350 gr. Blattspiant
* 1 gr. Zwiebel
* 100 gr. Schäfkäse
* 2-3 Knoblauchzehen
* Salz, Pfeffer


Zubereitung:
1) Polentatörtchen: Polenta in Olivenöl anrösten, mit Wasser aufgießen, 1x aufkochen lassen und ca. 30 Min bei kleiner Hitze ziehen lassen. Polenta in kleine Formen drücken und auskühlen lassen (ca. 10 Min), danach auf ein Backblech (mit Backapier) stürzen und mit Käse bestreuen. Ca. 10-15 Min bei Oberhitze gratinieren.
2) Spinat: Zwiebel fein hacken, in Olivenöl anrösten. Spinat, zugeben, kurz dünsten lassen und mit Salz, Muskat und Pfeffer abschmecken. Man kann den Spinat auch mit Rahm und Feinmehl leicht binden.
Spinat auf Teller anrichten mit Schafskäsewürfen belegen und in der Mitte die Polentatörtchen aufsetzen.

Tipp: Die Polentatörtchen kann man auch wunderbar einfrieren (ohne Käse) und bei Bedarf fertig gratinieren. Statt Spinat eignet sich für dieses Rezept auch Mangold.


Spinat:
Spinat hat einen hohen Gehalt an Mineralien, Vitaminen (ß-Carotin, auch Pro-Vitamin A genannt, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C) und Eiweiß. Er besitzt zwar innerhalb der Gemüsearten einen hohen Gehalt an Eisen, den bis heute noch gelegentlich behaupteten, außergewöhnlich hohen Eisenanteil besitzt Spinat jedoch nicht – der Schweizer Physiologe Gustav von Bunge hatte 1890 den Wert zwar richtig berechnet, doch bezogen sich seine Angaben auf getrockneten Spinat, wurden aber später irrtümlich frischem Spinat zugeschrieben, der zu ca. 90 % aus Wasser besteht. 100 Gramm frischer Spinat enthalten also durchschnittliche 3,5 Milligramm Eisen und nicht außergewöhnliche 35 Milligramm. Weiter enthält Spinat Oxalsäure (ca. 800 mg/100gr. Frischspinat) und reichert überdurchschnittlich viel Nitrate aus dem Boden an, besonders wenn er nicht im Freiland gezogen wird. Nitratreiche Speisen (wie zum Beispiel Spinat) nicht über längere Zeit warm halten. In den Speisen können sich Bakterien vermehren und aus Nitrat das bedenkliche Nitrit bilden.



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