Rezept des Monats Jänner 2010


Polenta-Gemüse-Schnitten


Zutaten:

* 250 g Maisgrieß
* 300 ml Milch
* 300 ml Gemüsebrühe
* 300 g versch. Gemüse
* 3 EL Butter
* Zwiebel, Knoblauch
* Salz und weißer Pfeffer
* 150 g grob geriebenen Hartkäse


Zubereitung:
1. In einem breiten, hohen Topf die Milch mit der Gemüsebrühe und dem Salz aufkochen. Den Polenta unter Rühren einrieseln lassen und offen bei schwacher Hitze etwa 25 Minuten zu einem Brei köcheln lassen. Dabei häufig umrühren. Falls der Brei zu weich ist, noch etwas Grieß einrühren, wird er zu fest noch etwas heißes Wasser zufügen. Ein Backblech einölen und die Polenta gleichmäßig dick darauf streichen. Dann mindestens eine Stunde abkühlen und fest werden lassen.
2. Zwiebel in etwas Butter goldgelb anrösten, Knoblauch kurz mitrösten. Danach das geschnittene Gemüse beigeben und bissfest dunsten. Mit Salz, Pfeffer und beliebeigen Gewürzen (je nach Gemüsesorten) abschmecken.
3. Die Gemüsemasse auf den Polenta verteilen, mit Käse abschließen und im Rohr bei ca. 200 Grad 10 Minuten überbacken.

Tipp: Das Gemüse wird besonders schmackhaft, wenn man es nach einem ersten anrösten mit einem trockenen Weißwein ablöscht und erst danach fertig dünstet.

Polenta
Polenta ist ein grober Grieß aus Mais, der im Norden Italiens, in der Provence und Teilen der Schweiz, Österreichs, Rumäniens und Moldawiens sowie des Balkans zur regionalen Kochtradition gehört.
Als puls oder pulmentum gehörte ein Vorläufer der Polenta zu den Haupt-nahrungsmitteln der Küche des alten Roms, anfangs aus Hirse, Dinkel oder Kichererbsenmehl zubereitet, später auch aus Gerste.
Nach 1650 begann Mais als granoturco, „türkisches Korn“, in der italienischen Küche populär zu werden. Im 17. Jahrhundert war Maisbrei ein verbreitetes „Arme-Leute-Essen“ von Spanien bis nach Südrussland.
In Norditalien ist Polenta bis heute so beliebt geblieben, dass die Süditaliener ihre nördlichen Landsleute etwas abfällig polentoni (= Polentafresser) nennen.



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