Rezept des Monats August 2010


Bunte Gemüsesuppe mit Kurkuma und Curry


Zutaten:

* 150 g Karotten
* 200 g Kartoffeln
* 150 g Karfiol
* 50 g Fenchel
* 50 g Erbsen (tiefgekühl)
* 100 ml Sauerrahm
* 100 ml Schlagobers
* 1 Zwiebel, Sellerie (gehackt)
* 1 EL Butterschmalz
* 2-3 Knoblauchzehen (gehackt)
* Salz, Pfeffer, Gelbwurz, Currypulver (mild)
* 1/8 lt trockenen Weißwein


Zubereitung:
Karotten in Würfel schneiden, die dabei entstehenden Abschnitte fein hacken. Mit den Kartoffeln ebenso verfahren. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
Butterschmalz in einer Pfanne zergehen lassen, Zwiebel, Knoblauch, die Karotten- und Kartoffelabschnitte sowie den Sellerie darin anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, reduzieren und anschließend mit Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen.
In einem zweiten Topf die Karotten- und Kartoffelwürfel in Salzwasser oder Gemüsebrühe kochen. Gegen Ende der Kochzeit den Karfiol und den Fenchel beifügen.
Den Ansatz aus dem ersten Topf pürieren und mit dem Rahmgemisch vermengen. Es sollte eine stark sämige Suppe sein. Die noch bissfeste Gemüseeinlage mit der Cremsuppe vermischen und mit Salz, Pfeffer, Kurkuma und Currypulver abschmecken. Zum Abschluß kurz vor (5-10 Min) dem Servieren die Erbsen zugeben.

Tipp: Sollte die Suppe zu dünn sein kann man das Rahmgemisch mit etwas Dinkelfeinmehl verrühren und die Suppe nochmals kurz durchkochen lassen.


Kurkuma:
Kurkuma ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis zu einem Meter erreicht. Es werden stark verzweigte, gelbe bis orange, zylindrische, aromatische Rhizome als Überdauerungsorgane ausgebildet, die an den Enden Knollen entwickeln.
In Indien ist die Verwendung von Kurkuma seit 4000 Jahren belegt. Die Pflanze galt als heilig und gehörte bereits damals zu den wichtigsten Gewürzen. In der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda wird es zu den „heißen“ Gewürzen gerechnet, denen eine reinigende und energiespendende Wirkung zugesprochen wird.
Kurkuma wirkt anregend auf die Magensaftproduktion. Die Brockhaus-Enzyklopädie beschreibt weiters seinen Einfluss auf die Gallensäurenproduktion: "Der getrocknete Wurzelstock der javanischen Curcuma xanthorrhiza enthält ein scharfschmeckendes orangegelbes ätherisches Öl mit v.a. gallentreibender und die Gallenbildung fördernder Wirkung.



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