Rezept des Monats Dezember 2010


Kartoffelgnocchi mit Schafskäse und Salbei


Zutaten:

* 800 g Kartoffen (mehlige)
* 200 g Dinkelvollkornmehl
* 100 g Dinkel- oder Weizengries
* 2 Eier
* Salz, geriebene Muskatnuß
* 1 Bd. Salbeiblätter
* 2 EL Butter
* 80 g Schafskäse (gerieben oder zerbröselt)


Zubereitung:
Kartoffel mit der Schale kochen, mit kaltem Wasser abschrecken und noch heiß schälen. Durch die Kartoffelpresse in eine Schüssel pressen und mit Eier, Salz, Muskat, Mehl und Grieß gut mischen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut durchkneten, vierteln und 4 dünne Stränge rollen. Davon mit einem Messer kleine Gnocchi (Scheiben) abschneiden, gut einmehlen, in leicht kochendes Salzwasser einlegen und warten, bis sie an die Oberfläche steigen. Mit einem Lochschöpfer herausnehmen und zum Abtropfen auf Küchenpapier oder ein Tuch legen. In einer großen Pfanne Butter schmelzen, geschnittene Salbeiblätter anschwitzen, Gnocchi zugeben und einmal durchschwenken. Anrichten und mit Schafskäse bestreuen. Mit Salbei oder Rucola garnieren.

Tipp: Wem der Salbei nicht zusagt, kann ihn gegen Rucola oder Kresse austauschen.


Salbei:
Die Hauptwirkstoffe sind die ätherischen Öle Thujon und 1,8-Cineol, Gerbstoffe sowie Bitterstoffe.
Die Verwendung von Salbei als Heilmittel hat eine lange Tradition. Als Gewürz hielt er erst im Mittelalter Einzug in unsere Küche, geriet jedoch rasch in den Ruf, zu den Kräutern zu gehören, die das Ranzigwerden von Fetten verhindern. Salbei riecht aromatisch und schmeckt würzig, bitter und ist adstringierend (pelziges Mundgefühl). Das Gewürz wird für Fleischgerichte, Wild, Geflügel, Würste, Fischgerichte und Kräuterkäse benutzt. Besonders zu fetten Speisen passt Salbei gut, denn er fördert die Bekömmlichkeit schwerer Kost. Salbei gehört zu den wenigen Kräutern, die sich auch getrocknet gut verwenden lassen. Roh und fein gehackt sind Salbeiblätter geeignet für Fischgerichte und Geflügelfüllungen, auch zum Aromatisieren von Gemüse und Suppen kann er verwendet werden.



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