Rezept des Monats September 2011


Süßes Brot aus Kamut


Zutaten:

* 200 gr Weizen-Vollmehl (möglichst fein)
* 600 gr Kamut-Vollmehl (möglichst fein)
* eine Handvoll Rosinen
* ca. 150 gr. Wald- oder Blütenhonig
* 1 TL Salz, etwas Zimt
* 30 gr Frischhefe oder 1 Pkg. Trockengerm)
* 600 ml Vollmilch
* etwas Mehl zum Stauben


Zubereitung:
In einer großen Schüssel die beiden Mehlsorten mischen, Rosinen und Salz zugeben. Ein Mulde eindrücken und darin die Germ mit ein wenig Flüssigkeit zu einem Teigansatz anrühren. Ca. 20-30 Minuten stehen lassen, nun sollte der Teigansatz bereits deutlich an Größe zugenommen haben. Anschließend alle restlichen Zutaten untermischen und den Teig gründlich durchkneten. Zu einer Kugel formen, mit Mehl bestäuben und ca. 1 Stunde an einem mäßig warmen Ort gehen lassen. Nochmals gut durchkneten und anschließend in einer Kastenform nochmals 40-50 Minuten gehen lassen und im vorgeheiztem Backrohr bei ca. 200° 1 Stunde backen.

Tipp:
Dieser äußerst schmackhafte Germteig kann wunderbar für alle süßen Gebäcke verwenden (Mohn- oder Nußstollen, Schnecken, Nußkronen usw.)
Kamut ist relativ teuer, aus diesem Grunde mischen wir 1:3. Aufgrund seiner guten Backeigenschaft kann man auch reines Kamut gut verarbeiten.


Kamut:
Der Gehalt an Eiweiß, ungesättigten Fettsäuren, Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen ist höher als bei anderen Weizensorten. Kamut enthält wie alle Weizenarten Gluten. Menschen, die eine Unverträglichkeit von Weizeneiweiß haben, können versuchsweise ihre Ernährung auf Kamut umstellen. Es wird berichtet, dass in einigen Fällen Unverträglichkeits-Reaktionen ausbleiben. Dies gilt aber nicht für Menschen, die an Zöliakie erkrankt sind. Kamut stellt aufgrund seines natürlichen Selengehaltes von etwa 0,9 mg/kg einen wünschenswerten Beitrag zur Versorgung mit diesem lebensnotwendigen Spurenelement dar.
Geschichte: Die von Kamut International beschriebene Legende besagt, dass ein amerikanischer Luftwaffenoffizier 1948 in einem Pharaonengrab bei Dashare in Ägypten eine Steinkiste mit riesigen Weizenkörnern fand. 36 Weizenkörner schickte er seinem Vater, einem Farmer in Montana, der sie teilweise wieder zum Keimen brachte. Eine Aussaat wurde aber nicht kontinuierlich weiter betrieben. Erst 1977, als Farmer Quinn ein Glas mit den Körnern wiederfand, begann der kontinuierliche Anbau. Bob und Mack Quinn wählten bewusst den ägyptischen Namen „Kamut“ (=„Seele der Erde“). Der Ursprung des Kamut in Ägypten gilt als sicher, es ist jedoch eher davon auszugehen, dass er eine alte Landsorte ist.



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