Rezept des Monats Mai 2012


Linsenbratlinge als Schnellgericht


Zutaten:

* 1 Tasse braune Linsen
* 1-2 rote Zwiebel
* 100 g Topfen
* 3-4 Knoblauchzehen
* 1 EL Paprikapulver (scharf)
* 1 Ei
* etwas Haferflocken
* Salz, Pfeffer
* Petersilie




Zubereitung:
Linsen am Vorabend in ausreichend Wasser für ca. 8-10 Stunden einweichen. Wasser abgießen mittelfein pürieren. Anschließend mit dem gehackten Zwiebel, dem Topfen sowie dem Ei, den Haferflocken und den Gewürzen zu einer mittelfesten Masse verrühren. Mit nassen Händen kleine Laibchen formen, in Vollkorn-Semmelböseln wälzen und in Butterschmalz beidseitig goldbraun braten. Oder die Masse einfach wie bei Kartoffelpuffer löffelweise ins heiße Fett geben, etwas flachdrücken und knusprig auf beiden Seiten braten.

Tipp:
Gut dazu passt ein knackiger Blattsalat und eine Joghurt-Sauerrahmsauce.


Linsen:
Die Linse stammt von der Wildlinse Lens orientalis ab. In Europa wurden domestizierte Linsen zum Beispiel in der Höhle von Franchthi in Griechenland gefunden, wo sie bereits in den frühesten neolithischen Schichten vorkommen, die um 7000 v. Chr. datieren. Linsen sind leichter verdaulich als Erbsen oder Bohnen und haben einen sehr hohen Eiweißanteil von ca. 25–30 % in der Trockenmasse, wodurch sie besonders bei zeitweiligem Fasten oder dauerhafter vegetarischer Ernährung ein sehr wertvolles und zugleich preiswertes Nahrungsmittel darstellen. Bemerkenswert ist ebenso ihr überdurchschnittlich hoher Gehalt an Zink, welches eine zentrale Rolle im Stoffwechsel spielt. Da sie kleiner sind als andere Hülsenfrüchte, brauchen sie auch weniger Einweich- und Kochzeit.
Linsen und andere Hülsenfrüchte bilden mit Getreide oder Milch-Eiweiß eine besonders hochwertige Kombination von Aminosäuren. Linsenprotein im Verhältnis von etwa 1 zu 3 zu Weizenprotein erreicht etwa dieselbe Wertigkeit wie Ei-Eiweiß (100%), während Muskelfleisch nur eine Wertigkeit von 89 Prozent erreicht.



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