Rezept des Monats Juni 2012


gefüllte Zucchini mit Soja


Zutaten:
* 3-4 mittelgroße Zucchini
* 50 g Sojagranulat Birne
* 1 Zwiebel, 3-4 Knoblauchzehen
* 2-3 Karotten, etwas Sellerie
* 15-20 Cocktailtomaten
* 1/2 Tube Tomatenmark
* Suppenpulver (vegan)
* 6-8 Scheiben Gauda
* etwas Butterschmalz
* italienische Kräuter (Oregano, Salbei, Thymian, Rosmarin)
* Salz, Pfeffer




Zubereitung:
Das Soja Granulat mit dem Suppenpulver vermischen und mit heißem Wasser übergießen. Cocktailtomaten abbrühen und anschließen schälen. Die Zucchini der Länge nach halbieren, das weiche Kerngehäuse mit einem Suppenlöffel heraus-schaben und weggeben. Die Zucchinihälften weiter ausschaben und die so gewonnenen Zucchiniteile hacken und beiseite legen. Zwiebel fein hacken und in Butterschmalz anrösten. Knoblauch und Wurzelgemüse samt Zucchiniresten zugeben, weiterrösten, allenfalls mit etwas Weißwein ablöschen, einkochen. Anschließend die Sojamasse und die Tomaten unterrühren und mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken. Die vorbereiteten Zucchinihälften mit der Soja-Masse füllen in eine große Pfanne legen mit Käsescheiben abdecken und mit etwas Olivenöl ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten.

Tipp:
Dazu passt neben einem frischen grünen Salat auch sehr gut eine würzige Tomatensauce.


Soja:
Der Anbau von Sojabohnen ist seit einer Zeit zwischen 1700 und 1100 v. Chr. in Nordostchina als Nahrungspflanze nachgewiesen. Die Sojabohne wird heute auf 6 % der globalen landwirtschaftlichen Nutzfläche angebaut und ist die weltweit wichtigste Ölsaat. Sie hat seit den 70-ger Jahren von allen Nutzpflanzen höchsten Zuwachs an Anbaufläche. Während 1960 17 Millionen Tonnen produziert wurden, waren es 2010 bereits 261,6 Millionen Tonnen.
Sojabohnen enthalten etwa 18 % Öl und 38 % Eiweiß. Die Eiweißqualität ist mit der von tierischem Eiweiß vergleichbar, was die Sojabohne von anderen Pflanzen abhebt. Direkt von Menschen konsumiert werden jedoch nur etwa 2 % der geernteten Sojabohnen. Der überwiegende Anteil der Sojaernte wird zur Sojaölgewinnung (Lebensmittel und Bio-Diesel) eingesetzt. Der verbleibende Sojakuchen (rund 80 % der Masse) wird aufgrund des hohen Eiweißgehalts zu 98 % in der Tierproduktion verfüttert.



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