Rezept des Monats August 2013


Schokolade selbst gemacht


Zutaten:
* 250 g Fairtrade Kakaobutter
* 100 g Fairtrade Kakao
* 150 g Honig
* 100 g geriebene Walnüsse
* 1 Vanillestange

Zubereitung:
Die Kakaobutter in einem emailierten Topf bei mäßiger Hitze langsam schmelzen lassen. Den Honig beifügen und einige Minuten rühren (er löst sich nicht auf wie z. B. in einer Milch). Vom Herd nehmen die geriebenen Nüsse und die Vanille zugeben und in einer Küchenmaschine fein pürieren. Rasch in geeignete Formen oder einen flachen Teller gießen und kalt stellen.

Tipp:
In der Möglichkeit diese Grund-Bitterschokolade zu variieren sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Man kann von Nüssen, über getrocknete Früchte bis hin zu Chili so ziemlich alles untermischen. Wer besonders viel Zeit hat, kann auch kleine Pralinen gestalten.


Kakao:
Grundsätzlich ist anzumerken, dass leider noch immer der Großteil der weltweit geernteten Kakaobohnen mit sehr fraglichen Methoden (Kinderarbeit bis hin zu Kinderhandel und Sklaverei) gewonnen wird. Daher sollte beim Kauf eine Fairtrade Qualität das Mindeste sein, was man als Konsument gegen diese Missstände tun sollte.
Als Kakao oder Cacao bezeichnet man die Samen des Kakaobaumes (Kakaobohnen) sowie das daraus gewonnene Pulver. Das Wort Kakao stammt aus dem Mixe-Zoque und ist über die Mayasprachen ins Aztekische und von dort ins Spanische gelangt, von wo es wiederum seinen Weg in die anderen europäischen Sprachen genommen hat.
Gesundheitliche Aspekte:
Schweizer Kardiologen bezeichnen dunkle Schokolade mit über 70 % Kakaoanteil als „süßes Aspirin“; auf der Jahrestagung der amerikanischen Herzspezialisten in Chicago im November 2006 wurde ausgebreitet, dass bioaktive Verbindungen in dunkler Schokolade die Verklumpung der Blutplättchen vermindern.
Wissenschaftler begründen die positiven Effekte einerseits mit den antioxidativen Eigenschaften von Kakao (50 g dunkle Schokolade enthalten so viele Antioxidantien wie 15 Gläser Orangensaft oder sechs reife Äpfel). Andererseits üben die Kakaoflavanole durch die bessere Bereitstellung von Stickstoffmonoxid Wirkungen auf einige Stoffwechselfunktionen aus. Dadurch könne Ablagerungen in Gefäßen vorgebeugt sowie eine Schädigung etwa durch Rauchen gemildert werden. Über 136 Einzelstudien konnten bisher gesundheitsfördernde Effekte durch Kakaokonsum nachweisen.
Allerding enthält Kakao auch eine beträchtliche Menge an Oxalsäure.



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