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Rezept des Monats Februar 2007
Rote Rüben, Süß-sauer
Gemüseeintopf
Zutaten:
* 300 g Rote Rüben
* 200 g Kartoffel
* 100 g Karotten
* 100 g Erbsen
* 1/2 Zwiebel
* 1 Stange Lauch
* Ca. 5 Gewürzgurken
* 1/8 l Gemüsebrühe
* 2 EL Sonnenblumenöl
* 1 TL Honig
* 2 EL Schnittlauch
* 1 EL Meer oder Steinsalz
* - Apfelessig
* 1/2 Becher Sauerrahm
Zubereitung:
Rote Rüben schälen waschen und in Würfel schneiden. Zwiebel mittelfein hacken.
Öl erhitzen, Zwiebel und geschnittene Rüben darin leicht anbraten.
Gemüsebrühe zugießen, aufkochen und 20 Minuten garen.
Kartoffel und Karotten schölen, waschen und ebenfalls würfelig schneiden. Zum Gemüse geben und
weitere 10 Minuten garen. Lauch in dünne Scheiben oder Julienne (Streifen) schneiden. Mit den Erbsen unter
das Gemüse mischen und 5 Minuten weitergaren. Gefürfelte Gewürzgurken und Petersilie untermischen.
Mit Apfelessig, Honig, Salz und Pfeffer würzen. Kurz vor dem Servieren mit fein gehacktem Schnittlauch bestreuen.
Tipp:
Etwas gesalzenen Sauerrahm als Beigabe.
Rote Rübe (Rote Beete):
Zur Familie der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae) gehörig ist die Rote Rübe verwandt mit der Zuckerrübe
und mit Spinat, Mangold und der Melde.
Schon in früheren Zeiten galt die Rote Rübe wegen eben dieser roten Farbe als blutbildende Heilpflanze und man
sagte ihr eine stärkende Wirkung nach. Die Rote Rübe hat einen besonders hohen Gehalt an Eisen und Folsäure,
die für die Bildung der roten Blutzellen wichtig ist.
Die Roten Rüben enthalten aber noch zahlreiche weitere wertvolle Mineralstoffe und Vitamine: Kalzium,
Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Jod, Natrium, Vitamin C, Vitamin B-Komplexe und das Provitamin A.
Sie sind reich an Eiweiß und Kohlehydraten und sind fettarm.
Die außerdem noch in der Roten Rübe enthaltenen Saponine und Flavonoide gelten als krebsvorbeugend
und immunstimulierend, und der Farbstoff Betatin gilt als Polyphenol ebenfalls als Krebsschutz und
immunsystemstärkend, außerdem als antioxidativ, blutdrucksenkend und antithrombotisch sowie appetitanregend.
Die Blätter können gekocht gleichfalls verzehrt werden. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und
unterstützen die Funktion der Leber.
Allerdings sollten Menschen, die zur Bildung von Nierensteinen (Calcium-Oxalat-Steine) neigen (z.B. Morbus-Crohn-Patienten), Rote Rübe und verwandte Gemüsesorten nur in Maßen genießen, da sie reich an Oxalsäure ist.
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