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Allgemeine Empfehlungen zur Vollwertküche
REICHLICH FRISCHKOST
Die zugeführte Nahrung sollte sich zusammensetzen aus:
50% Frischkost.
50% erhitzte Kost.
Beispiele Frischkost:
Frischkornbrei, Nüsse, Vorzugsmilch und Milchprodukte.
Frisches Gemüse.
Frisches Obst.
Beispiele erhitzte Kost:
Kartoffeln, gegartes Getreide.
gedünstetes Gemüse, gekochtes Fleisch
erhitzte Milchprodukte.
VIELFALT
Je vielfältiger die Speisen und Mahlzeiten zusammengesetzt sind, um so mehr Nährstoffe erhalten Sie,
denn kein Lebensmittel liefert alle Nährstoffe in ausreichender Menge. Damit der Körper alle erforderlichen
Nährstoffe erhält, müssen die Lebensmittel miteinander kombiniert werden.
AUSREICHEND FLÜSSIGKEIT
Täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit sollten es sein.
Vorzugsweise Quellwasser, stilles Mineralwasser oder ungesüssten Tee. Kaffee und schwarzer Tee sind
Genussmittel, die eigentlich
nicht in die Vollwert-Ernährung gehören. Deshalb sollten sie, wenn überhaupt, nur in kleinen Mengen,
gelegentlich und möglichst nicht zu den Hauptmahlzeiten getrunken werden. Sie enthalten Stoffe, die die
Vitamin- und Mineralstoffaufnahme ins Blut verhindern
WENIG SÜSSES
Industriezucker sowie Lebensmittel und Getränke, die Zucker enthalten, stehen heute bei vielen Menschen auf der
Beliebtheitsskala ganz oben. Zucker enthält jedoch keine lebensnotwendigen Nährstoffe.
In der Vollwert-Ernährung wird empfohlen, die Geschmacksschwelle für süß zu senken und den Verzehr von
süßen Lebensmitteln stark einzuschränken. Das geschieht am leichtesten, wenn man eine Weile auf alles
Süßschmeckende verzichtet.
Wer häufig und zu viel Süßes isst, lässt dafür andere Lebensmittel mit hohem Nährstoffgehalt ungeachtet,
was zu Mangelerscheinungen führen kann. Außerdem bringt Zucker den Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht,
wodurch der Hunger schneller wiederkommt.
Übrigens sind sogenannte alternative Süßungsmittel wie Honig, brauner Zucker, Melasse, Zuckerrübensirup usw.
ähnlich nährstoffarm wie der "normale" Zucker und sind daher ebenfalls nur eingeschränkt zu verwenden.
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